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Obdachlosenheim Projektvorstellung

Obdachlosenheim Somerset West

Den Obdachlosen Hoffnung und Würde geben, das ist das Ziel des Obdachlosenheims in Somerset West. 1988 wurde das Obdachlosenheim gegründet, das ausschließlich von Spenden lebt. Das Gebäude auf der Church Street in Somerset West, nahe Kapstadt besteht aus Schlafsälen für Frauen und Männer, Badezimmern, einer Küche und einem Gemeinschaftsbereich. Es gibt Platz für 42 Männer und 12 Frauen. Das Heim bietet Obdachlosen Übernachtungsmöglichkeiten, Wascheinrichtungen, Abendessen und Frühstück. Es werden Sozialdienste angeboten, wie Beratung, Ausweisanträge, Anträge auf Sozialzuschüsse oder Rentenanträge. Man unterstützt bei der Kontaktaufnahme mit anderen Organisationen wie Krankenhäusern, Kliniken, Altersheimen. Es werden Workshops angeboten, wie HIV-Programme oder Kurse für handwerkliche Fähigkeiten.

Die Ziele der Organisation sind:

  • Obdachlose Erwachsene, die auf den Straßen des Bezirks Helderberg leben, vorübergehend unterzubringen.

  • Soziale Rehabilitation von mittellosen, obdachlosen Erwachsenen und Unterstützung bei körperlichen, geistigen und wirtschaftlichen Bedürfnissen.

  • Wiedereingliederung in die Gesellschaft.

  • Förderung des Bewusstseins der Gemeinschaft für die sozialen Probleme, die zu Obdachlosigkeit führen.

  • Förderung der Beteiligung der Öffentlichkeit an der Linderung dieser Probleme.

  • Unterstützung von Netzwerkstrukturen, die sich mit sozialer Wohlfahrt befassen.

Die Klienten zahlen eine kleine tägliche Summe für den Service, diese Summe erhöht sich, sobald der Klient Geld verdient. Wenn die Klienten nicht zahlen können, dann können sie auch für das Heim arbeiten.

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Stark reovierungsbedürftig: Das Obdachlosenheim in Somerset West

Helfen wir den Obdachlosen, indem wir Geld geben?

Sie machen einen gemütlichen Einkaufsbummel, als plötzlich ein Mann in schäbigen, zerrissenen Kleidern vor Ihnen steht und Sie fragt, ob Sie etwas Wechselgeld haben. Was jetzt? Ignorierst du ihn und gehst weg? Irgendwie fühlst du dich schlecht und ein bisschen schuldig, weil du Kleidung kaufst und er nicht einmal etwas zu essen hat. Also gräbst Du einige Münzen aus und gibst sie ihm. Aber nicht lange danach taucht die nächste Person auf und bittet Sie um einige Rands. Bald haben Sie mehr Geld an Bettler auf der Straße und an der Ampel verteilt, als Sie sich leisten können.

Egal, wohin Sie in Südafrika gehen, bedürftige Menschen auf der Straße - Männer, Frauen und Kinder - sind ein fester Bestandteil des Stadtbildes. Erwachsene, die aus den ländlichen Gebieten in die Großstadt gewandert sind, in der Hoffnung, eine besser bezahlte Arbeit zu finden, stellen schnell fest, dass die Städte überfüllt sind mit ungelernten Arbeitern und betteln auf der Straße um ihr Überleben. Kinder rennen von zu Hause weg, um Missbrauch zu entgehen oder weil es einfach nicht genug Geld gibt, um alle zu ernähren. Die Gründe, die Menschen dazu bringen, sich auf der Straße selbst durchzuschlagen sind so vielseitig wie die Menschen selbst. Als privilegierte Besucher oder Einheimische ist es nur natürlich, sich schuldig zu fühlen oder den Drang zu verspüren, den weniger Glücklichen als uns selbst zu helfen. Aber ist es wirklich die beste oder einzige Möglichkeit, ihnen Geld zu geben?

Die Antwort ist eindeutig NEIN! Und hier ist der Grund: Normalerweise verdienen Obdachlose genug Geld, um Hunger zu vermeiden, aber nicht genug, um ihre Situation zu ändern. Oft spielen Alkohol und Drogen auch eine Rolle in ihrem Drama, da die Menschen versuchen, dem Schmerz ihrer Realität zu entkommen. Bettlern Geld zu geben, fügt dem Feuer Treibstoff hinzu und hält sie auf der Straße. Die Augen zu verschließen und nichts zu tun ist jedoch auch keine Lösung!

Viele dieser Obdachlosen, leben ohne Dach über dem Kopf, dauerhaft oder temporär. Sie haben keinen Zugang zu einer Behausung. In Südafrika gibt es viele Ursachen für Obdachlosigkeit, einschließlich struktureller, persönlicher und kultureller Faktoren. Von den strukturellen Ursachen für Obdachlosigkeit sind Wohnungsnot, Arbeitslosigkeit und rasche Verstädterung einige der wichtigsten. Es kommen häusliche Gewalt, Missbrauch und familiäre Probleme dazu.
Aktuell auch noch COVID-19!

Obdachlose sind mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert, Unsicherheit auf der Straße, sie haben keinen Zugang zu Nahrungsmitteln oder sanitären Einrichtungen.

Hier versuchen die Obdachlosenheime einzugreifen.

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Das neue Obdachlosenheim in Somerset West

Durch die Pandemie hat sich die Situation vielen Menschen verschlimmert. Das Obdachlosenheim Somerset West hat von der Stadt ein neues Gebäude, eine alte Schule, in direkter Nachbarschaft, zur Verfügung gestellt bekommen. Nun hat man auch Platz für Familien und man bewirtschaftet beide Gebäude. Aber die alte Schule ist natürlich sehr heruntergekommen und es wird viel benötigt, um das Leben dort lebenswert zu gestalten. Die Küche muss vernünftig ausgestattet und gefliest werden. Man braucht Duschen und Trennwände, für ein bisschen Privatsphäre in den großen Räumlichkeiten. Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen und Trockner müssen angeschafft werden. Betten werden benötigt und Matratzen!

Es gibt viel zu tun und dafür müssen wir wieder sammeln gehen!

Mehr Info unter: http://swnightshelter.org.za/