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Zwei neue Klassenzimmer für die Dr. Joubert Primary School

Als wir mit Martin Leukes, dem Direktor der Dr. Joubert Primary School, mal wieder in seinem Büro zusammensaßen und uns über die Bäckerei unterhielten erzählte er uns von seinen Wünschen.

Er sieht die große Not vieler Eltern, die Ihre Kinder in keinem Kindergarten unterbringen können, da es schlichtweg viel zu wenig Plätze gibt. Zusätzlich haben die Eltern kein Geld um ihre Kinder in einem Kindergarten gut aufgehoben zu wissen. Sein großer Wunsch wäre es, auf seinem Schulgrundstück noch zwei Klassenzimmer für Vorschulkinder zu bauen. Diese Kinder können dort dann optimal auf den Schulunterricht vorbereitet werden. Es gibt einfach viel zu viele Kinder, die ohne jegliche Vorbildung in die Schule kommen. Sie werden zu Hause nie unterstützt, kennen weder Farben, können keinen Stift halten, kennen keine Formen. Voll, leer, halb voll sind böhmische Dörfer, feinmotorische Fähigkeiten sind nicht ausgebildet, das „Überkreuzen der Mittellinie“ würde nie spielerisch erlernt. Diese Kinder sind von Tag eins an vollkommen überfordert.
Daran sieht man, wie wichtig der Kindergarten- und Vorschulbesuch ist, vor allem in diesem Umfeld.

Joubert 1

Wenig später gab die Bayerische Staatsregierung eine Ausschreibung bekannt, die Fördermittel in ihren afrikanischen Partnerländern zur Verfügung stellte. Wir haben uns mit genau diesem Anliegen, zwei Klassenzimmer für 60 Vorschulkinder zu bauen, beworben.
Und es hat geklappt! 50.000 € sind uns von der Staatskanzlei zugesichert worden. Lebenslinien übernimmt den Rest der Finazierung von ca. 10.000€.

Der Direktor und sämtliche Lehrer der Schule sind glücklich über die Entwicklung und können es gar nicht erwarten, dass wir endlich loslegen. Die Schule liegt in einem sehr armen Einzugsgebiet, nur sehr wenig Eltern können sich die Kosten für einen Kindergarten leisten. Auch das wird wieder ein Kampf für die Schule werden, die sich um den Unterhalt selbst kümmern muss. Die Kosten für die BetreuerInnen werden zwar vom Staat übernommen, nicht aber die restlichen Kosten. Dafür müssen die Lehrer selbst sorgen und z.B. Geld durch Spenden einholen.