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Das Projekt Eagels Nest

„Eagles Nest“, oder zu Deutsch „Adlerhorst“, so heißt das neue wunderbare Großprojekt, das Lebenslinien Anfang des Jahres in Angriff genommen hat. Was den finanziellen Aufwand betrifft , dringen wir beim geplanten Neubau eines Kindergartens in Grabouw, auf dem Höhenzug der Hottentots Holland Bergkette, in neues Territorium vor.

Anfang 2016 haben uns unsere Freunde des „Heaven on Earth“ Projekts auf einen klitzekleinen Kindergarten aufmerksam gemacht. Maria und Selwyn Koen hatten diesen eröffnet ,im festen Glauben daran, etwas für die Kinder in Ihrer völlig verarmten Umgebung tun zu müssen. Maria bringt als gelernte Kindergärtnerin alles mit, was es zum Betrieb eines staatlich anerkannten Kindergartens braucht, der dann auch finanziell vom Staat unterstützt wird. Selwyn, der zuvor in der Industrie gearbeitet hatte, hat ein Händchen für Administration und kümmert sich um die selbige. Er schreibt die Anträge, macht die Buchhaltung und auch alles andere, was mit Behörden und EDV zu tun hat.

Eagels Nest bearbeitet

So gut ausgebildet und bis in die Haarspitzen motiviert, so vielen Kindern zu helfen, wie irgend möglich, sind sie eine extrem rare Erscheinung in der Welt in der sie leben. Sie stehen in idealer Weise für den Typ Mensch ,den wir suchen, um über ihn die vielen bedürftigen Kinder am Kap zu unterstützen. Das dann auch noch als Paar zu finden ist wie ein Sechser im Lotto.

Es begann damit, dass Maria einer örtliche Kirche überzeugte, ihr einen Schuppen, der an die Seitenwand der Kirche gebaut war, bereitzustellen, um dort einen kleinen Kindergarten zu eröffnen. Gesagt getan, wurde der Schuppen umgehend um einen kleinen Anbau erweitert und schon ging es los. Was bei uns kaum als Hühnerstall durchgehen würde, beherbergte fortan rund 30 Kinder in drei kleinen dunklen und unbeheizten Zimmern von je vielleicht zehn Quadratmetern, Was im Sommer kein Problem ist, denn eine große Grünfläche steht zur Verfügung, ist im kalten Winter (und in Grabouw wird es so kalt, dass Schnee liegen bleibt) ist im Winter eigentlich unerträglich. Als wir die Kinder im Herbst zum ersten Mal eingepfercht auf engstem Raum in dicken Jacken und ständig laufenden Nasen sahen, stiegen uns unweigerlich die Tränen in die Augen.

Über die Zeit allerdings gelang es den Beiden, die vielen gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen, um sich registrieren zu lassen und damit ein kleines, staatlich garantiertes Einkommen zu erzielen. Wärmer wurde es deshalb nicht und auch der Platz wurde nicht mehr, aber ein wenig Sicherheit gab das schon.

Der große Traum an dem die Beiden aber mit so viel Energie und Liebe arbeiten ist es, künftig noch viel mehr Kindern einen sicheren Platz in rauer Umgebung zu schaffen. Einen Platz, an dem Sie sich wohlfühlen und wenigstens für ein paar Stunden am Tag Freude erleben können. 

Wir sind dankbar, Maria und Selwyn, diese zwei außerordentlichen Perönlichkeiten, getroffen zu haben und freuen uns sehr bei der Verwirklichung ihres Traums mithelfen zu dürfen.

Bei einem gemeinsamen Besuch der zuständigen, Gemeindeverwaltung in Caledon, haben wir eine Zusage für die Überlassung eines unbebauten Grundstücks genau gegenüber des heutigen Kindergartens für einen symbolischen Pachtpreis bekommen. Bis alle Gremien durchlaufen waren, zog ein gutes halbes Jahr ins Land, aber dann war alles klar.

Ein sogenannter Townplaner (Stadtplaner),  den man in Südafrika braucht, konnte zur Tat schreiten, wenn auch nur um festzustellen, dass das Grundstück, so wie im Grundbuch eingetragen, gar nicht mehr existierte und teilweise mit illegal errichteten Behausungen bebaut war. Die behördlichen Hürden waren enorm uns auch sonst gabe es diverse Schweierigkeiten zu überwinden, die das Projekt fast zum Scheitern gebracht hätten. Doch nun das Positive: Das Grundstück ist bereit und ein gutes Angebot für die Erschließung liegt vor, ein Architekt und ein Bauzeichner sind gefunden und beauftragt . So steht einem baldigen Baubeginn nicht mehr viel im Weg.

Was, wie immer fehlt, ist Geld, aber wir sind guter Dinge, dass wir auch dieses Problem noch lösen werden. Vielleicht helfen auch Sie uns dabei, Maria und Selwys Traum zu verwirklichen.

Geplant ist ein Kindergarten für 90 Kinder in drei Klassenräumen, mit allem, was zu einem funktionierenden Kindergarten gehört. Unser aller Traum ist die Eröffnung im Laufe des kommenden Jahres, hoffentlich noch vor dem nächsten Winter.

Wie immer werden wir Sie auf dem Laufenden halten und über den weiteren Fortgang berichten.